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Die schwarzen Riese: Der Friese

Ein edles und majestätisches Ansehen zeichnet die freundlichen und entspannten Friesen aus, die sowohl beliebte Dressur- sowie zuverlässige Freizeitpartner sind. Sie verfügen über einen sehr kraft- und schwungvollen Gang, weshalb sie auch oft für Shows und als Kutschpferde eingesetzt werden. Der Friese ist sehr gelehrig und kann komplexe Übungen mit wenig Aufwand erlernen.

Man findet sie ausschließlich als Rappen und in der Zucht ist nur ein kleiner Stern erlaubt. Das Mindeststockmaß der Stuten sollte nicht unter 155cm lieben und Hengste sollten ein Stockmaß von mindestens 160cm haben. Früher waren auch fuchsfarbene Friesen vertreten, dieser Farbschlag wird inzwischen aber erfolgreich vermieden.

Die ersten friesenähnlichen Pferde waren schon im alten Rom vertreten und sogar Julius Cäsar soll über die majestätischen Tiere geschrieben haben. Als Kriegs- und Arbeitspferd für die Landwirte war der Friese früher dem Kaltblut noch deutlich ähnlicher als heute. Durch eine Einkreuzung der Spanier wurden die Pferde deutlich feiner und waren im 18. Jahrhundert vorallem bei gut betuchten Familien als Kutschpferde beliebt. Im 19. Jahrhundert wurde der Friese immer mehr vergessen und wäre fast ausgestorben. 1913 gab es tätsächlich nur noch drei Friesenhengste. Die Rasse wurde durch gezielte Zucht vom Aussterben gerettet.